Sacharja 11

ELB2020

1 Tu auf, Libanon, deine Torflügel, dass Feuer deine Zedern frisst!

2 Heule, Wacholder, weil die Zeder gefallen ist, weil die Herrlichen verwüstet sind! Heult, Eichen Baschans, weil der unzugängliche Wald dahingesunken ist!

3 Horch, das Geheul der Hirten, weil ihre Herrlichkeit verwüstet ist! Horch, das Gebrüll der Junglöwen, denn die Pracht des Jordan ist verwüstet!

4 So spricht der Herr

5 deren Käufer

6 Wahrhaftig, ich werde kein Mitleid haben mit den Bewohnern des Landes

7 Und ich weidete die Schlachtschafe

8 Und ich tilgte die drei Hirten

9 Da sagte ich: Ich will euch nicht mehr weiden. Was stirbt, mag sterben, und was verkommt, mag verkommen; und die übrig bleiben, sollen eines des anderen Fleisch fressen!

10 Und ich nahm meinen Stab »Freundlichkeit« und zerbrach ihn, um meinen Bund ungültig zu machen, den ich mit allen Völkern geschlossen hatte.

11 So wurde er an jenem Tag ungültig gemacht. Und es erkannten die Schafhändler

12 Und ich sagte zu ihnen: Wenn es recht ist in euren Augen, gebt mir meinen Lohn, wenn aber nicht, lasst es bleiben! Und sie wogen meinen Lohn ab: dreißig Silber schekel

13 Da sprach der Herr

14 Dann zerbrach ich meinen zweiten Stab »Verbindung«, um die Bruderschaft zwischen Juda und Israel ungültig zu machen.

15 Und der Herr

16 Denn siehe, ich lasse einen Hirten im Land aufstehen: Um die verkommenden Tiere

17 Wehe dem nichtigen Hirten, der die Schafe verlässt! Das Schwert über seinen Arm und über sein rechtes Auge! Sein Arm verdorre, ja, verdorre, und sein rechtes Auge erlösche, ja, erlösche

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