Psalm 104
ELB2020
1 Preise den Herrn
2 Du,
3 der seine Obergemächer errichtet in den Wassern
4 der Winde zu seinen Boten macht, Feuer und Lohe zu seinen Dienern:
5 Er hat die Erde gegründet auf ihre Grundfesten. Sie wird nicht wanken immer und ewig.
6 Die Flut
7 Vor deinem Schelten floh es, vor dem Schall deines Donners wurde es fortgetrieben.
8 Die Berge erhoben sich, es senkten sich die Täler an den Ort, den du ihnen bestimmt hattest.
9 Du hast eine Grenze gesetzt, die überschreitet es nicht. Es wird nicht zurückkehren, die Erde zu bedecken.
10 Du,
11 Sie tränken alle Tiere des Feldes, die Wildesel stillen ihren Durst.
12 An ihnen
13 Du,
14 Der Gras hervorsprossen lässt für das Vieh und Pflanzen zum Dienst des Menschen, damit er Brot hervorbringe aus der Erde
15 und Wein, der des Menschen Herz erfreut; damit er das Angesicht glänzend mache vom Öl und Brot des Menschen Herz stärke.
16 Es werden gesättigt die Bäume des Herrn
17 wo die Vögel nisten; der Storch – Wacholderbäume sind sein Nest
18 Die hohen Berge sind für die Steinböcke, die Felsen eine Zuflucht für die Klippdachse.
19 Er hat den Mond gemacht zur Zeitbestimmung
20 Du bestellst Finsternis, und es wird Nacht. In ihr regen sich alle Tiere des Waldes.
21 Die Junglöwen brüllen nach Raub, sie fordern von Gott ihre Speise.
22 Geht die Sonne auf, ziehen sie sich zurück und lagern sich in ihren Verstecken.
23 Der Mensch geht aus an sein Werk, an seine Arbeit bis zum Abend.
24 Wie zahlreich sind deine Werke, Herr
25 Da ist das Meer, groß und ausgedehnt nach allen Seiten. Dort ist ein Gewimmel ohne Zahl: Tiere klein und groß.
26 Da ziehen Schiffe einher, der Leviatan
27 Sie alle warten auf dich, dass du ihnen ihre Speise gibst zu seiner Zeit.
28 Du gibst ihnen: Sie sammeln ein. Du tust deine Hand auf: Sie werden gesättigt mit Gutem.
29 Du verbirgst dein Angesicht: Sie erschrecken. Du nimmst ihren Lebensatem weg: Sie vergehen und werden wieder zu Staub.
30 Du sendest deinen Lebenshauch aus: Sie werden geschaffen; du erneuerst die Flächen des Ackers.
31 Die Herrlichkeit des Herrn
32 Der die Erde anschaut, und sie bebt; er rührt die Berge an, und sie rauchen.
33 Singen will ich dem Herrn
34 Möge ihm gefallen meine Rede
35 Die Sünder sollen verschwinden von der Erde und die Gottlosen nicht mehr sein. Preise den Herrn