Hiob 37
ELB2020
1 Ja, darüber erbebt mein Herz und fährt auf von seiner Stelle.
2 Hört, hört das Toben seiner Stimme und das Grollen, das aus seinem Mund hervorgeht!
3 Unter dem ganzen Himmel lässt er es los und seinen Blitz
4 Nach ihm brüllt der Donner, er lässt es mit seiner erhabenen Stimme donnern. Und er hält die Blitze
5 Gott donnert mit seiner Stimme wunderbar. Er tut so
6 Denn zum Schnee spricht er: Fall zur Erde! – und so auch
7 Auf die Hand eines jeden Menschen setzt er sein
8 Und das Wild geht in sein Versteck und legt sich auf seinen Lagern nieder.
9 Aus der Kammer kommt Sturm hervor und aus den Nordwinden
10 Durch den Atem Gottes gibt es Eis, und die Weite des Wassers liegt
11 Auch mit Nass belastet er die Wolke, streut weit
12 Und das zieht
13 Sei es zur Züchtigung
14 Nimm dieses zu Ohren, Hiob! Steh still und achte auf die Wundertaten Gottes!
15 Erkennst du es, wenn Gott ihnen Auftrag gibt und leuchten lässt das Licht seines Gewölks
16 Erkennst du das Schweben der Wolke, die Wunderwerke dessen, der an Erkenntnis vollkommen ist?
17 Du, dessen Kleider heiß werden, wenn das Land wegen des Südwindes träge
18 kannst du gleich ihm
19 Lass uns wissen, was wir ihm sagen sollen! Nichts können wir vorbringen vor Finsternis
20 Soll ihm gemeldet werden, dass ich rede? Oder muss man es ihm erst
21 Und jetzt sieht man das Licht nicht, das durch die Wolken verdunkelt ist
22 Aus dem Norden kommt ein goldener Schein
23 Den Allmächtigen – ihn erreichen wir nicht, den Erhabenen an Kraft. Und das Recht und die Fülle der Gerechtigkeit beugt er nicht.
24 Darum fürchten ihn die Menschen; er sieht all die Weisheitskundigen nicht an