Jeremia 5
ELB2020
1 Durchstreift die Gassen Jerusalems, seht doch und erkundet und sucht auf ihren Plätzen, ob ihr jemanden findet, ob einer da ist, der Recht übt, der Treue
2 Und wenn sie sagen: So wahr der Herr
3 Herr
4 Ich aber, ich sagte: Nur die Geringen sind so; diese handeln töricht, weil sie den Weg des Herrn
5 Ich will doch zu den Großen gehen und mit ihnen reden; denn sie kennen den Weg des Herrn
6 Darum schlägt sie ein Löwe aus dem Wald, ein Wolf der Steppen überwältigt sie, ein Leopard lauert an ihren Städten; jeder, der aus ihnen hinausgeht, wird zerrissen. Denn ihre Vergehen sind viele, zahlreich ihre Treulosigkeiten. –
7 Weshalb sollte ich dir vergeben? Deine Söhne haben mich verlassen und schwören bei Nicht-Göttern. Obwohl ich sie schwören ließ
8 Feiste, geile
9 Sollte ich dies nicht
10 Ersteigt seine
11 Denn das Haus Israel und das Haus Juda haben sehr treulos an mir gehandelt, spricht der Herr
12 Sie haben den Herrn
13 Und die Propheten werden zu Wind werden, und das Wort des Herrn
14 Darum, so spricht der Herr
15 Siehe, ich bringe über euch eine Nation aus der Ferne, Haus Israel, spricht der Herr
16 Ihr Köcher ist wie ein offenes Grab. Sie sind alle Helden.
17 Und sie wird deine Ernte verzehren und dein Brot, sie werden deine Söhne und deine Töchter verzehren. Sie wird verzehren deine Schafe und deine Rinder, verzehren deinen Weinstock und deinen Feigenbaum. Deine befestigten Städte, auf die du dich verlässt, wird sie mit dem Schwert zerstören.
18 Aber auch in jenen Tagen, spricht der Herr
19 Und es soll geschehen, wenn ihr sagt: Weshalb hat der Herr
20 Verkündet das im Haus Jakob und lasst es hören in Juda:
21 Hört doch dieses, törichtes Volk ohne Verstand, die Augen haben und nicht sehen, die Ohren haben und nicht hören!
22 Solltet ihr nicht mich fürchten, spricht der Herr
23 Aber dieses Volk hat ein störrisches und widerspenstiges Herz; sie sind abgewichen und weggegangen.
24 Und sie haben nicht in ihrem Herzen gesagt: Lasst uns doch den Herrn
25 Eure Missetaten haben diese Gaben
26 Denn in meinem Volk finden sich Gottlose. Man lauert, wie Vogelsteller sich ducken; sie stellen Fallen
27 Wie ein Käfig voll Vögel, so sind ihre Häuser voll Betrug
28 Sie sind fett, sie sind glatt; ja, sie überschreiten das Maß der Bosheit
29 Sollte ich sie dafür nicht zur Rechenschaft ziehen?, spricht der Herr
30 Entsetzliches und Abscheuliches ist im Land geschehen:
31 Die Propheten weissagen falsch, und die Priester herrschen auf eigene Faust