Jesaja 41

ELB2020

1 Hört mir schweigend zu, ihr Inseln! Und die Völkerschaften sollen neue Kraft gewinnen.

2 Wer hat vom Sonnen

3 Er jagt ihnen nach, zieht wohlbehalten einher, berührt den Weg nicht mit seinen Füßen.

4 Wer hat es gewirkt und getan? Der die Generationen ruft von Anbeginn. Ich, der Herr

5 Die Inseln haben es gesehen und fürchten sich, es erbeben die Enden der Erde. Sie näherten sich und kamen herbei.

6 Einer hilft dem andern und sagt zu seinem Bruder: Sei mutig!

7 Und der Kunsthandwerker ermutigt den Goldschmied. Der mit dem Hammer glättet, ermutigt

8 Du aber, Israel, mein Knecht, Jakob, den ich erwählt habe, Nachkomme Abrahams, meines Freundes,

9 du, den ich ergriffen von den Enden der Erde und von ihren fernsten Gegenden her gerufen habe, zu dem ich sprach: Mein Knecht bist du, ich habe dich erwählt und nicht verworfen –

10 fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir! Habe keine Angst, denn ich bin dein Gott! Ich stärke dich, ja, ich helfe dir, ja, ich halte dich mit der Rechten meiner Gerechtigkeit.

11 Siehe, beschämt und zuschanden werden alle, die in Feindschaft

12 Du wirst sie suchen und nicht finden, die Männer, die mit dir zanken

13 Denn ich bin der Herr

14 Fürchte dich nicht, du Wurm Jakob, du Häuflein

15 Siehe, ich habe dich zu einem scharfen, neuen Dreschschlitten gemacht, mit Doppelschneiden versehen: du wirst Berge dreschen und zermalmen und Hügel der Spreu gleichmachen.

16 Du wirst sie worfeln, und der Wind wird sie forttragen und der Sturm sie zerstreuen. Du aber, du wirst jubeln in dem Herrn

17 Die Elenden und die Armen suchen nach Wasser, und es gibt keins, ihre Zunge vertrocknet vor Durst. Ich, der Herr

18 Ich werde Ströme öffnen auf den kahlen Höhen und Quellen mitten in den Talebenen. Ich werde die Wüste zum Wasserteich machen und das dürre Land zu Wasserquellen.

19 Ich werde Zedern in die Wüste setzen, Akazien, Myrten und Olivenbäume, werde Wacholderbäume in die Steppe pflanzen, Platanen und Zypressen miteinander,

20 damit sie sehen und erkennen, es merken

21 Bringt eure Rechtssache vor!, spricht der Herr

22 Sie sollen sie

23 Verkündet das später Kommende, damit wir erkennen, dass ihr Götter seid! Ja, lasst es gut sein oder schlimm sein

24 Siehe, ihr seid nichts, und euer Tun ist Nichtigkeit

25 Ich habe ihn

26 Wer hat es von Anfang an verkündet, dass wir es erkannt hätten, und von jeher, dass wir sagen könnten: Richtig! Ja, da war keiner, der es verkündete, ja, keiner, der es hören ließ, ja, keiner, der eure Sprüche gehört hätte.

27 Als Erster habe ich

28 Und ich sehe hin, doch da ist niemand, und unter diesen da sind keine Ratgeber, die ich fragen kann

29 Siehe, sie alle sind Betrug. Nichtigkeit sind ihre Machwerke, Wind und Leere ihre gegossenen Bilder.

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