Jesaja 28

ELB2020

1 Wehe der stolzen Krone

2 Siehe, einen Starken und Mächtigen hat der Herr. Wie ein Hagelwetter, wie ein verheerender Sturmwind

3 Mit Füßen wird zertreten die stolze Krone der Betrunkenen Ephraims.

4 Und der welkenden Blume seiner herrlichen Pracht auf dem Haupt des fetten Tales ergeht es wie dessen

5 An jenem Tag wird der Herr

6 und zum Geist des Rechts

7 Und auch diese wanken vom Wein und taumeln vom Rauschtrank: Priester und Prophet wanken vom Rauschtrank, sind verwirrt vom Wein, taumeln vom Rauschtrank. Sie wanken beim Weissagen

8 Denn alle Tische sind voll Unflat und

9 Wen will er Erkenntnis lehren und wem die Botschaft verständlich machen? Kindern,

10 Denn er sagt

11 Ja, durch stammelnde Lippen und durch eine fremde Sprache wird er zu diesem Volk reden,

12 er, der zu ihnen sprach: Das ist die Ruhe! Schafft Ruhe dem Erschöpften! Und das ist die Erquickung! Aber sie wollten nicht hören.

13 Und das Wort des Herrn

14 Darum hört das Wort des Herrn

15 Denn ihr sagt: Wir haben einen Bund mit dem Tod geschlossen und mit dem Scheol einen Vertrag gemacht. Wenn die einherflutende Geißel hindurchfährt, wird sie uns nicht erreichen, denn wir haben Lüge zu unserer Zuflucht gemacht und in Trug uns geborgen.

16 Darum, so spricht der Herr, Herr

17 Und ich werde das Recht zur Richtschnur machen und die Gerechtigkeit zur Waage. Hagel wird die Zuflucht der Lüge hinwegfegen, und das Wasser wird das Versteck wegschwemmen.

18 Und euer Bund mit dem Tod wird aufgehoben werden

19 Sooft sie hindurchfährt, wird sie euch erfassen; denn Morgen für Morgen wird sie hindurchfahren, bei Tag und bei Nacht. Dann wird es lauter Schrecken sein, die Botschaft verständlich zu machen.

20 Denn das Bett ist zu kurz, um sich auszustrecken, und die Decke zu schmal, um sich einzuhüllen.

21 Denn der Herr

22 Und nun, treibt nicht Spott, damit eure Fesseln nicht fester gemacht werden! Denn ich habe von fest beschlossener Vernichtung gehört durch den Herrn, den Herrn

23 Horcht auf und hört meine Stimme! Gebt acht und hört meine Rede!

24 Pflügt denn der Pflüger den ganzen Tag, um zu säen? Bricht er nur

25 Ist es nicht so: Wenn er dessen Fläche geebnet hat, streut er Dill und sät Kümmel, er wirft Weizen, Hirse und Gerste auf das abgesteckte Stück

26 So unterwies ihn sein Gott zum richtigen Verfahren, er belehrte ihn.

27 Denn Dill wird nicht mit dem Dreschschlitten ausgedroschen und das Wagenrad nicht über Kümmel gerollt, sondern Dill wird mit dem Stab ausgeschlagen und Kümmel mit dem Stock.

28 Wird Brotkorn zermalmt? Nein, nicht unaufhörlich drischt es der Drescher

29 Auch dies geht aus vom Herrn

lumen.bible