5. Mose 21
ELB2020
1 Wenn in dem Land, das der Herr
2 dann sollen deine Ältesten und deine Richter hinausgehen und die Strecke
3 Und es soll geschehen: Die Stadt, die dem Erschlagenen am nächsten liegt
4 und die Ältesten jener Stadt sollen das Kalb zu einem immerfließenden Bach
5 Dann sollen die Priester, die Söhne Levis, herantreten. Denn sie hat der Herr
6 Und alle Ältesten jener Stadt, die dem Erschlagenen am nächsten sind, sollen über dem Kalb, dem das Genick im Bach gebrochen wurde, ihre Hände waschen
7 und sollen bezeugen und sagen: Unsere Hände haben dieses Blut nicht vergossen, und unsere Augen haben es nicht gesehen.
8 Vergib
9 Und du, du sollst das unschuldige Blut aus deiner Mitte wegschaffen; denn du sollst tun, was in den Augen des Herrn
10 Wenn du gegen deine Feinde zum Krieg ausziehst und der Herr
11 und du unter den Gefangenen eine Frau, schön von Gestalt, siehst und hängst an ihr und nimmst sie
12 dann sollst du sie in das Innere deines Hauses bringen. Und sie soll ihr Haupt scheren und ihre Nägel beschneiden
13 und die Kleidung ihrer Gefangenschaft von sich ablegen und in deinem Haus bleiben und ihren Vater und ihre Mutter einen vollen Monat lang beweinen. Danach magst du zu ihr eingehen und sie heiraten
14 Und es soll geschehen, wenn du kein Gefallen mehr
15 Wenn ein Mann zwei Frauen hat, eine geliebte und eine gehasste
16 dann soll es geschehen an dem Tag, an dem er seine Söhne erben lässt, was ihm gehört, dass er nicht den Sohn der geliebten zum Erstgeborenen machen kann gegen den Sohn der gehassten, der doch
17 vielmehr soll er den Erstgeborenen, den Sohn der gehassten, anerkennen, dass er ihm zwei Teile von allem gibt, was sich bei ihm findet. Denn er ist der Erstling seiner Kraft, ihm gehört das Recht der Erstgeburt.
18 Wenn ein Mann einen störrischen und widerspenstigen Sohn hat, der auf die Stimme seines Vaters und auf die Stimme seiner Mutter nicht hört, und sie züchtigen ihn, er aber hört weiterhin
19 dann sollen sein Vater und seine Mutter ihn ergreifen und ihn hinausführen zu den Ältesten seiner Stadt und zum Tor seines Ortes.
20 Und sie sollen zu den Ältesten seiner Stadt sagen: Dieser unser Sohn ist störrisch und widerspenstig, er hört nicht auf unsere Stimme, er ist ein Schlemmer und Säufer!
21 Dann sollen ihn alle Leute seiner Stadt steinigen, dass er stirbt; so sollst du das Böse aus deiner Mitte wegschaffen. Und ganz Israel soll es hören und sich fürchten.
22 Und wenn bei einem Mann eine Sünde geschieht, auf die
23 dann darf seine Leiche nicht über Nacht an dem Holz