5. Mose 15
ELB2020
1 Am Ende von sieben Jahren sollst du einen Schulderlass halten.
2 Das aber ist die Sache mit dem Schulderlass: Jeder Gläubiger
3 Den Ausländer magst du drängen. Was du aber bei deinem Bruder hast, soll deine Hand erlassen,
4 damit nur ja kein Armer unter dir ist. Denn der Herr
5 wenn du nur der Stimme des Herrn
6 Denn der Herr
7 Wenn es einen Armen bei dir geben wird, irgendeinen deiner Brüder in einem deiner Tore in deinem Land, das der Herr
8 Sondern du sollst ihm deine Hand weit öffnen und ihm willig ausleihen, was für den Mangel ausreicht, den er hat.
9 Nimm dich in Acht, dass in deinem Herzen nicht der boshafte Gedanke entsteht: Das siebte Jahr, das Erlassjahr, ist nahe! – und dass dein Auge dann
10 Willig sollst du ihm geben, und dein Herz soll nicht böse sein, wenn du ihm gibst. Denn wegen dieser Sache wird der Herr
11 Denn der Arme wird nicht aus dem Land verschwinden
12 Wenn dein Bruder, ein Hebräer oder eine Hebräerin, sich dir verkauft
13 Und wenn du ihn als Freien von dir entlässt, sollst du ihn nicht mit leeren Händen entlassen;
14 du sollst ihm reichlich aufladen von deinen Schafen, von deiner Tenne und von deiner Kelterkufe . Von allem
15 Und du sollst daran denken, dass auch
16 Und es soll geschehen, wenn er zu dir sagt: Ich will nicht von dir weggehen – weil er dich und dein Haus liebt, weil es ihm bei dir gut geht
17 dann sollst du einen Pfriem nehmen und ihn durch sein Ohr in die Tür stechen, und er wird für immer dein Sklave sein; und auch deine Sklavin sollst du so behandeln.
18 Es soll nicht schwer sein in deinen Augen, wenn du ihn als Freien von dir entlässt. Denn das Doppelte des Lohnes eines Tagelöhners hat er dir sechs Jahre lang erarbeitet. Und der Herr
19 Alles männliche Erstgeborene, das unter deinen Rindern und unter deinen Schafen geboren wird, sollst du dem Herrn
20 vor dem Herrn
21 Wenn aber ein Makel an ihm ist, dass es
22 In deinen Toren magst du es essen, der Unreine und der Reine gleichermaßen, wie die Gazelle und wie den Hirsch.
23 Nur sein Blut darfst du nicht essen; auf die Erde sollst du es gießen wie Wasser.