2. Samuel 14
ELB2020
1 Als nun Joab, der Sohn der Zeruja, erkannte, dass das Herz des Königs auf Absalom gerichtet
2 da sandte
3 Geh dann zum König hinein und rede zu ihm nach folgendem Wort! Und Joab legte ihr die Worte in den Mund.
4 Und die Frau aus Tekoa kam
5 Und der König sprach zu ihr: Was fehlt
6 Und deine Magd hatte zwei Söhne, und sie rauften sich beide auf dem Feld, und da kein Retter zwischen ihnen war, schlug der eine den andern nieder und tötete ihn.
7 Und siehe, die ganze Sippe ist gegen deine Magd aufgestanden, und sie sagen: Gib den heraus, der seinen Bruder erschlagen hat, damit wir ihn töten für die Seele seines Bruders, den er umgebracht hat, dass wir so
8 Da sagte der König zu der Frau: Geh in dein Haus! Ich selbst werde deinetwegen Befehl geben.
9 Und die Frau aus Tekoa sagte zum König: Auf mir, mein Herr und König, und auf dem Haus meines Vaters wird nun
10 Da sagte der König: Wer gegen dich redet, den bring zu mir! Er soll dich künftig nicht mehr antasten.
11 Sie aber sagte: Der König gedenke doch des Herrn
12 Und die Frau sagte: Lass doch deine Magd ein Wort zu meinem Herrn, dem König, reden! Er sagte: Rede!
13 Da sagte die Frau: Und warum beabsichtigst du so etwas gegen das Volk Gottes? Denn da der König dieses Wort geredet hat, ist er einem Schuldbeladenen gleich
14 Denn sterben müssen wir und sind wie Wasser, das auf die Erde geschüttet wird und das man nicht wieder sammeln kann. Aber Gott will nicht das Leben wegnehmen, sondern er hat die Absicht, dass der Verstoßene nicht auch
15 Nun denn, dass ich gekommen bin, um dieses Wort zu dem König, meinem Herrn, zu reden, geschah,
16 Denn der König wird darauf
17 Und deine Magd sagte sich
18 Da antwortete der König und sagte zu der Frau: Verschweige mir doch ja nichts von dem
19 Der König sagte: Ist in alledem die Hand Joabs mit dir? Da antwortete die Frau und sagte: So wahr deine Seele lebt, mein Herr und König, wenn jemand nach rechts oder nach links ausweichen kann vor allem, was mein Herr, der König, redet
20 Um der Sache ein anderes Gesicht zu geben, hat dein Knecht Joab dieses Wort ausgemacht
21 Und der König sagte zu Joab: Siehe doch, ich tue diese deine
22 Da fiel Joab auf sein Angesicht zur Erde und huldigte ihm und segnete den König
23 Und Joab machte sich auf und ging nach Geschur und brachte Absalom nach Jerusalem zurück.
24 Aber der König sagte: Er soll sich zu seinem Haus wenden, mein Angesicht soll er nicht sehen. Da wandte sich Absalom zu seinem Haus, und das Angesicht des Königs sah er nicht.
25 In ganz Israel aber gab es keinen Mann so schön wie Absalom und
26 Und wenn er sein Haupt scheren ließ – es geschah nämlich am Ende jedes Jahres
27 Und dem Absalom wurden drei Söhne geboren und eine Tochter, ihr Name war Tamar. Sie war eine Frau von schönem Aussehen.
28 Und Absalom wohnte in Jerusalem zwei volle Jahre und hatte das Angesicht des Königs noch
29 Da sandte Absalom zu Joab, um ihn zum König zu schicken, aber er wollte nicht zu ihm kommen. Und er sandte noch ein zweites Mal, aber er wollte wieder
30 Da sagte er zu seinen Knechten: Seht, das Feld
31 Da machte Joab sich auf und kam zu Absalom ins Haus und sagte zu ihm: Warum haben deine Knechte das Feld, das mir gehört, in Brand gesteckt?
32 Und Absalom sagte zu Joab: Siehe, ich hatte zu dir geschickt und dir
33 Da begab sich Joab zum König und berichtete es ihm. Und er rief Absalom. Der kam zum König und beugte sich tief auf sein Angesicht zur Erde vor ihm, vor dem König, und der König küsste Absalom.