2. Könige 11
ELB2020
1 Als aber Atalja, die Mutter Ahasjas, sah, dass ihr Sohn tot war, machte sie sich auf und brachte die ganze königliche Nachkommenschaft um.
2 Doch Joscheba, die Tochter des Königs Joram und Schwester des Ahasja, nahm Joasch, den Sohn Ahasjas, und stahl ihn aus der Mitte der Königssöhne, die getötet werden sollten, und brachte
3 Und er hielt sich sechs Jahre lang
4 Und im siebten Jahr sandte Jojada hin und ließ die Obersten über Hundert von den Karern
5 Und er befahl ihnen: Das ist es, was ihr tun sollt: Ein Drittel von euch, die ihr am Sabbat antretet, soll Wache halten im Haus des Königs,
6 und ein Drittel soll am Tor Sur Wache halten
7 Die zwei Abteilungen von euch aber, alle, die am Sabbat abtreten, die sollen im Haus des Herrn
8 Und ihr sollt den König von allen Seiten umgeben, jeder mit seinen Waffen in seiner Hand; und wer in die Reihen eindringen will, soll getötet werden; und ihr sollt bei dem König sein, wenn er herauskommt und wenn er hineingeht.
9 Und die Obersten über Hundert taten nach allem, was der Priester Jojada befohlen hatte. Sie nahmen jeder seine Männer, die am Sabbat antraten, zusammen
10 Und der Priester gab den Obersten über Hundert die Speere und die Schilde, die dem König David gehört hatten und
11 Und die Leibwächter
12 Und er führte den Sohn des Königs heraus und setzte ihm die Krone auf und gab ihm die Ordnung
13 Als aber Atalja das Geschrei der Leibwächter
14 Und sie sah: Siehe, da stand der König auf dem erhöhten
15 Der Priester Jojada aber befahl den Obersten über Hundert, den Vorgesetzten des Heeres, und sagte zu ihnen: Führt sie durch die Reihen
16 Und sie legten Hand an sie
17 Und Jojada schloss den Bund zwischen dem Herrn
18 Da ging das ganze Volk des Landes in das Haus des Baal und riss es nieder; seine Altäre und seine Götzenbilder zerschlugen sie gründlich; und Mattan, den Priester des Baal, erschlugen sie vor den Altären. Und der Priester stellte Wachen am Haus des Herrn
19 Und er nahm die Obersten über Hundert und die Karer und die Leibwächter
20 Und das ganze Volk des Landes freute sich, und die Stadt hatte Ruhe