1. Könige 8
ELB2020
1 Damals versammelte Salomo die Ältesten von Israel und
2 Und alle Männer von Israel versammelten sich zum König Salomo im Monat Etanim
3 Alle Ältesten von Israel kamen, und die Priester trugen die Lade
4 und brachten die Lade des Herrn
5 Und der König Salomo und die ganze Gemeinde Israel, die sich bei ihm eingefunden hatte und
6 Und die Priester brachten die Lade des Bundes des Herrn
7 denn die Cherubim breiteten die Flügel aus über den Platz der Lade, und die Cherubim beschirmten die Lade und ihre Stangen von oben her.
8 Und die Stangen waren so lang, dass die Enden der Stangen nur
9 Nichts war in der Lade als nur die beiden steinernen Tafeln, die Mose am Horeb dort hineingelegt hatte, als der Herr
10 Und es geschah, als die Priester aus dem Heiligen hinausgingen, da erfüllte die Wolke das Haus des Herrn
11 und die Priester konnten wegen der Wolke nicht hinzutreten, um den Dienst zu verrichten; denn die Herrlichkeit des Herrn
12 Damals sprach Salomo: Der Herr
13 Gebaut, ja gebaut habe ich ein fürstliches Haus für dich, eine Stätte, wo du thronen
14 Darauf wandte der König sein Angesicht und segnete die ganze Versammlung Israels, wobei die ganze Versammlung Israels dastand;
15 und er sagte: Gepriesen sei der Herr
16 Von dem Tag an, da ich mein Volk Israel aus Ägypten herausführte, habe ich aus allen Stämmen Israels keine Stadt erwählt, um darin
17 Nun lag es meinem Vater David am Herzen, dem Namen des Herrn
18 Doch der Herr
19 Jedoch wirst du selbst das Haus nicht bauen, sondern dein Sohn, der aus deinen Lenden hervorkommt
20 Und der Herr
21 und ich habe dort einen Platz für die Lade hergerichtet, in der der Bund des Herrn
22 Und Salomo trat vor den Altar des Herrn
23 Und er sprach: Herr
24 der du deinem Knecht, meinem Vater David, gehalten hast, was du ihm zugesagt hast. Mit deinem Mund hast du es geredet, und mit deiner Hand hast du es erfüllt, wie es am heutigen Tag ist.
25 Und nun, Herr
26 Und nun, Gott Israels, mögen sich doch deine Worte als zuverlässig erweisen, die du zu deinem Knecht, meinem Vater David, geredet hast! –
27 Ja, sollte Gott wirklich auf der Erde wohnen? Siehe, der Himmel und die Himmel der Himmel können dich nicht fassen; wie viel weniger dieses Haus, das ich gebaut habe!
28 Doch wende dich zu dem Gebet deines Knechtes und zu seinem Flehen, Herr
29 dass deine Augen Nacht und Tag geöffnet seien über dieses Haus hin, über die Stätte, von der du gesagt hast: Mein Name soll dort sein, dass du hörst auf das Gebet, das dein Knecht zu dieser Stätte hin betet.
30 Und höre auf das Flehen deines Knechtes und deines Volkes Israel, das sie zu dieser Stätte hin richten werden. Du selbst mögest es hören an der Stätte, wo du thronst, im Himmel, ja, höre und vergib
31 Wenn jemand gegen seinen Nächsten sündigt und der einen Fluch auf ihn legt
32 dann höre du es im Himmel und handle und richte deine Knechte, indem du den Schuldigen schuldig sprichst, um seinen Weg auf sein Haupt zu bringen, und indem du den Gerechten gerecht sprichst, um ihm nach seiner Gerechtigkeit zu geben!
33 Wenn dein Volk Israel vor dem Feind geschlagen wird, weil sie gegen dich gesündigt haben, und sie kehren zu dir um und preisen deinen Namen und beten und flehen zu dir um Gnade
34 dann höre du es im Himmel und vergib die Sünde deines Volkes Israel; und bring sie in das Land zurück, das du ihren Vätern gegeben hast!
35 Bleibt der Himmel verschlossen, sodass es keinen Regen gibt, weil sie gegen dich gesündigt haben, und sie beten zu dieser Stätte hin und preisen deinen Namen und kehren um von ihrer Sünde, weil du sie demütigst,
36 dann höre du es im Himmel und vergib die Sünde deiner Knechte und deines Volkes Israel – denn du zeigst ihnen den guten Weg, auf dem sie gehen sollen – und gib Regen auf dein Land, das du deinem Volk zum Erbteil gegeben hast!
37 Wenn eine Hungersnot im Land herrscht, wenn eine Pest ausbricht, wenn es Getreidebrand, Vergilben des Getreides
38 und dann
39 dann höre du es im Himmel, der Stätte, wo du thronst
40 damit sie dich fürchten all die Tage, die sie in dem Land leben, das du unsern Vätern gegeben hast!
41 Und auch auf den Ausländer, der nicht von deinem Volk Israel ist, aber wegen deines Namens aus fernem Land kommt –
42 denn sie werden von deinem großen Namen hören und von deiner starken Hand und deinem ausgestreckten Arm –, wenn er nun kommt und betet zu diesem Haus hin,
43 dann
44 Wenn dein Volk zum Krieg gegen seinen Feind auszieht auf dem Weg, den du sie sendest, und wenn
45 dann höre im Himmel ihr Gebet und ihr Flehen und schaffe ihnen
46 Wenn sie gegen dich sündigen – denn es gibt keinen Menschen, der nicht sündigt – und du über sie erzürnst und sie vor dem Feind dahingibst und ihre Bezwinger
47 und sie nehmen es sich zu Herzen in dem Land, wohin sie gefangen weggeführt worden sind, und kehren um und flehen zu dir im Land ihrer Bezwinger
48 und sie kehren zu dir um mit ihrem ganzen Herzen und mit ihrer ganzen Seele im Land ihrer Feinde, die sie gefangen weggeführt haben, und sie beten zu dir in Richtung auf ihr Land, das du ihren Vätern gegeben hast, auf
49 dann höre im Himmel, der Stätte, wo du thronst
50 Und vergib deinem Volk, worin sie gegen dich gesündigt haben, und alle ihre Vergehen, mit denen sie sich gegen dich vergangen haben
51 Denn sie sind dein Volk und dein Erbteil, das du aus Ägypten, mitten aus dem Eisenschmelzofen, herausgeführt hast.
52 So lass deine Augen offen sein für das Flehen deines Knechtes und für das Flehen deines Volkes Israel, dass du auf sie hörst, sooft sie zu dir rufen!
53 Denn du, du hast sie für dich zum Erbteil ausgesondert aus allen Völkern der Erde, so wie du durch deinen Knecht Mose geredet hast, als du unsere Väter aus Ägypten herausführtest, Herr, Herr
54 Und es geschah, als Salomo dieses ganze Gebet und Flehen zu dem Herrn
55 Und er trat hin und segnete die ganze Versammlung Israels mit lauter Stimme und sprach:
56 Gepriesen sei der Herr
57 Der Herr
58 um so unser Herz zu ihm zu neigen, damit wir auf all seinen Wegen gehen und seine Gebote und seine Ordnungen und seine Rechtsbestimmungen einhalten, die er unseren Vätern geboten hat!
59 Und diese meine Worte, mit denen ich vor dem Herrn
60 damit alle Völker der Erde erkennen, dass der Herr
61 Und euer Herz sei ungeteilt mit dem Herrn
62 Und der König und ganz Israel mit ihm brachten vor dem Herrn
63 Und Salomo schlachtete als Heilsopfer
64 An jenem Tag heiligte der König die Mitte des Vorhofes, der vor dem Haus des Herrn
65 Und Salomo veranstaltete zu jener Zeit das Fest
66 Am achten Tag entließ er das Volk. Und sie segneten den König